Coaching
Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wie erfolgreiche Menschen ihre Ziele erreichen? Wie Spitzensportler ihre außerordentlichen Leistungen erzielen? Vielleicht mit einem Coach, der sie neben dem eigentlichen Training mit etwas Besonderem unterstützt – mit etwas, was man „inner game“ nennt. Der Coach ist nicht Teil der Mannschaft und spielt auch nicht auf dem Rasen. Er sieht das Spiel von außen. Er unterstützt die Struktur. Schafft mentale Kraft. Und er sorgt dafür, dass man am Ball bleibt, dass man das Ziel im Auge behält. Vielleicht auch ab und zu die Richtung korrigiert.
Coaching beruht darauf, dass man zwar alle Potentiale in sich hat. Man weiß es nur nicht immer. Der Coach begleitet beim Entdecken und Entwickeln.
Was bietet Ihnen ein Coaching?
- Klarheit über die konkrete Situation
- Klarheit über die Ziele
- Klarheit hinsichtlich der Wege und Mittel zum Erreichen dieser Ziele
- Gute Ergebnisse
Sprechen Sie uns an.
Leitfaden für den Coachingprozess
Auch wenn manches ganz entspannt und leicht wirkt, hat Coaching doch eine sehr klare Struktur.
Coaching-Interventionen sind gezielte Methoden, um Denk-, Fühl-und Handlungsprozesse von Klienten zu verändern. Am Anfang eines jeden Coachings stehen situative Probleme und offene Fragen. Die Lösung ist erst einmal nicht in Sicht, denn sonst würde das Coachings kaum notwendig sein. Und teilweise haben die Probleme bereits eine jahrelange Vorgeschichte.
Unabhängig der Thematik orientiert sich ein Coaching an einer Struktur mit ineinander greifenden Phasen:
Im ersten Schritt geht es um die Schaffung einer tragfähigen Ge-sprächsbasis, in der sich der Klient sicher fühlt. Erst dann kann über den Anlass, die Situation, über Probleme, Ziele und Veränderungs-schritte gesprochen werden.
Hier geht es um das Definieren eines klaren und erreichbaren Ziels. Hier werden Vereinbarungen darüber getroffen, welche inhaltlichen und organi-satorischen Aspekte zu beachten sind. Neben Ort, Zeit, Terminen, Zwi-schenschritten und Meilensteinen werden auch Erwartungen, Wünsche und Sichtweisen angesprochen und sichergestellt, dass das Gespräch nicht ziel-los verläuft. Die Praxis zeigt, dass Menschen in der Regel eine gewisse Zeit brau-chen, um ihre anfängliche Skepsis abzubauen. Von daher haftet dem zu diesem Zeitpunkt Besprochenen oft noch eine gewisse offizielle Version an, die manches noch nicht im richtigen Licht zeigt. Vielleicht wird manches überzogen, bagatellisierend, verzerrt oder gar nicht dargestellt.
In dieser Phase geht es um das Verstehen der Hintergründe des An-liegens. Was steckt hinter den Wünschen, Zielen und Verhaltensreak-tionen? Betrachten der Ist-Situation. Was sind die Auslöser bzw. prä- © www.angewandte-kommunikation.de 2 genden Erlebnisse, die zu unerwünschten Reaktionsmustern führen? Erkennen von Stärken, Ressourcen und Blockaden. Hier werden die Ziele feinjustiert, so dass sie umsetzbar werden und auch genutzt werden können.
Hier geht es um das intensive Bearbeiten der Themen, die eigentli-che Veränderungsarbeit, um das Erkennen von inneren Mustern und Glaubenssätzen, um das Entwickeln neuer Sichtweisen, so dass z. B. negative bzw. unproduktive Verhaltensweisen in positive verwandelt werden – das Schaffen förderlicher Handlungsalternativen. Dafür steht eine Vielzahl ineinander greifender Interventions-Model-len und -Methoden zur Verfügung. Diese Tools basieren im Besonde-ren auf dem Hypnosystemischen Coaching nach Milton H. Erickson, Sprach- und Fragetechniken nach Richard Bandler und John Grinder, der Familientherapie nach Virginia Satir und Bert Hellinger, dem Ge-nerativen Coaching nach Stephen Gilligan, dem Kommunikations-modell von Friedemann Schulz von Thun sowie dem Lösungsfokus-sierten Kurzzeitcoaching nach Steve de Shazer und weitere.
Jede Intervention wird auf Ökologie überprüft, d.h. auf ihre Konse-quenzen in der Praxis. Denn was in der einen Situation vorteilhaft ist, kann sich in einem anderen Kontext kontraproduktiv auswirken. Es gibt daher einen steten Abgleich der Interventionen hinsichtlich der Aufgabenstellung und des Lebenskontextes des Klienten, um Kon-traindikationen auszuschließen.
Das Ziel von Veränderungsprozessen liegt darin, sicherstellen, dass eine positive Veränderung in der Zukunft auch in der gewünschten Weise greifbar wird, dass die betreffenden Verhaltensweisen in der Zukunft auch zur Verfügung stehen und umgesetzt werden.
Hier geht darum, die gefundenen Lösungen noch einmal zu reflektie-ren und zu prüfen, ob das gesteckte Ziel erreicht wurde und aus dem Erreichten die entsprechenden Handlungsschritte abzuleiten und in die Tat umzusetzen. Hiermit ist der Coachingprozess beendet.
Wenn das Coaching im einen Kontext seinen Erfolg zeigt, ist es durchaus möglich, dass es für andere Fälle und in anderen Situationen Auslöser gibt, die ein kontraproduktives Verhalten zur Folge haben. Dann kann es angezeigt sein, auch für diese Fälle und eine andere Aufgabenstellung ein begleitendes Coaching in Anspruch zu nehmen.